Online-Fraudefälle steigen
Veröffentlicht am 07.08.2026
Die jüngsten Zahlen zum Online-Fraud machen besorgt, da sie einen deutlichen Anstieg dieser Art von Kriminalität anzeigen. Innerhalb der ersten vier Monate des Jahres 2026 ist die Zahl der Online-Fraudefälle um 33 Prozent gestiegen, was darauf hindeutet, dass die Täter immer raffinierter werden. Diese Entwicklung betrifft nicht nur die Betroffenen direkt, sondern auch die Unternehmen, die ihre Kunden vor solchen Angriffen schützen müssen.
Ein besorgniserregender Aspekt ist die Zunahme von Angriffen auf Konten und Zahlungsinformationen. Die Zahl der sogenannten Account-Takeover-Angriffe, bei denen Kriminelle die Kontrolle über ein Opferkonto übernehmen, ist um 78 Prozent gestiegen. Ebenso alarmierend ist die Zunahme von sogenannten Card-Testing-Angriffen, bei denen die Angreifer versuchen, gestohlene Kreditkarteninformationen zu überprüfen, um sie für weitere illegale Aktivitäten zu nutzen. Diese Angriffe haben um 175 Prozent zugenommen und zeigen, wie sehr die Kriminellen von der Schnelligkeit und Anonymität des Internets profitieren.
Die Auswirkungen dieser Entwicklung sind vielfältig und betreffen nicht nur die Opfer direkt, sondern auch die Unternehmen, die ihre Kunden schützen müssen. Der Online-Handel steht vor der Herausforderung, die Sicherheit seiner Kunden zu gewährleisten, ohne dabei den Komfort und die Geschwindigkeit des Einkaufserlebnisses zu beeinträchtigen. Es ist daher wichtig, dass sowohl die Unternehmen als auch die Verbraucher sich dieser Gefahren bewusst sind und entsprechende Maßnahmen ergreifen, um sich vor Online-Fraudefällen zu schützen.
Quelle: eodhd - El informe State of Fraud 2026 de Signifyd revela un cambio fundamental en el fraude del comercio electrónico